Bio.
Fritz Graner

Fritz Graner
  • Orgin
    Berlin, DE
  • Links
  • Position
    Frontman & Singer · Songwriter & Producer

Biografie

Fritz Graner ist ein Wiener Burscherl der wilden 60er Jahre. Schon mit Fünf sang er Melodien damaliger Stars nach und sprang dabei im Kinderzimmer, das er sich mit seinen Schwestern teilte, von Bett zu Bett. Wenn die Oma besucht wurde, blieb er jedes Mal am Schaufenster eines Gitarrenbauers in der Nachbarschaft stehen und sah begeistert zu. Hätte ihn seine Mutter nicht andauernd weggezogen, würde er sicherlich heute noch dort stehen.
Aber Standhaftigkeit und Fenstergucken machten sich bezahlt: Mit 6 Jahren bekam er zu Weihnachten eine kleine, extra für ihn angefertigte Wandergitarre eben dieses Gitarrenbauers geschenkt. Die Welt war perfekt! Er nahm Unterricht, und von nun an war diese Gitarre sein ständiger Wegbegleiter, solange, bis er mit Elf seine erste E-Gitarre erhielt. – Dann ging’s erst richtig ab!

Als 13-Jähriger nahm er mit einer Eigenkomposition an einem Jugend-Musikwettbewerb teil, der in ganz Österreich live im Radio ausgestrahlt wurde, und landete prompt unter den fünf Besten. Mit 15 begann er in Tirol eine Lehre zum Koch und Kellner. In seiner Freizeit rockte er auf Sessions mit Dorfbands.

Über einige Umwege gelangte er später nach Berlin. Die damals noch geteilte Stadt schlug ihn in ihren Bann und ließ ihn nicht mehr los. Alles war neu und alles war möglich, wenn er nur hart arbeiten und für seine Ziele eintreten würde. – Das Schicksal und der Masterplan …
Über 25 Jahre war Fritz in den stadtbesten Restaurants, Bars und Clubs tätig, und gründete 1998 sogar sein eigenes, österreichisches Heurigen-Restaurant, die „Vogelweide“ am Olivaer Platz. Energie und Geld investierte er aber konsequent in sein musikalisches Schaffen, hatte nebenher einige Bands und begann, professionell Songs zu schreiben und zu produzieren.

Ende 1997 schließlich, als Fritz im Kino „Sleepers“ mit Robert De Niro in der Rolle eines Priesters sah, hatte er die zündende Eingebung: Eine mega berühmte Stimme, und dann noch ein Priester … dazu das in der ganzen gottverdammten Welt bekannte „Vater Unser“ … plus bombastische Chöre im Stile von Carl Orffs „Carmina Burana“ … natürlich cool produziert, etwas, das komplett anders klingt, als der seinerzeit übliche Mainstream. – Es war die Geburtsstunde des über Jahre hinweg erfolgreichen Projekts E NOMINE!
In Kris Weller fand er den idealen Partner, der schon einige gelungene Produktionen gemacht hatte. Fritz nutzte seine langjährigen Kontakte und gelangte über Charles Rettinghausen, Synchronsprecher von Jean Claude Van Damme und Robert Downey Jr., schließlich an Christian Brückner, die deutsche Stimme Robert De Niros. Dieser war von der Idee hellauf begeistert.
Es folgten eine Echo-Nominierung für „Vater Unser“, die Verleihung der Goldenen Stimmgabel sowie mehrere Gold-Auszeichnungen für Singles und Alben.

Leider wurde es (aufgrund interner rechtlicher Probleme in der Musikindustrie) still um E NOMINE und Zeit zog ins Land. Doch das Erfolgsteam Graner & Weller blieb sich treu und entwickelte seinen Stil weiter.
Fritz wäre nicht Fritz (und hätte nie seine Wandergitarre bekommen), hätte er sich beirren lassen. Und so ist es nur folgerichtig, dass sein musikalischer Weg und sein Wirken nun im Sound von Schlafes Bruder gipfelt!